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Hintergrund

Die Grundprinzipien, auf denen iTrain aufbaut, sind Einfachheit, Preisgünstigkeit und Verfügbarkeit auf möglichst vielen verschiedenen Computer-Plattformen. Viele Modellbahner wissen oder haben davon gehört, dass Sie Ihre vorbildliche Eisenbahn mit einem Computer steuern können, aber dass die Lernkurve sehr steil ist und der Spaß verloren gehen kann, nachdem alles automatisch läuft. Mit iTrain ist die Lernkurve weniger steil, weil Sie nicht programmieren müssen, um voran zu kommen. Sie teilen dem Programm einfach mit, wie Ihre Modellbahnanlage aufgebaut ist. Auch die Kombination von Handbetrieb mit Automatikbetrieb ist bequem möglich.

Blöcke

Das einzig Wichtige, was Sie zur Steuerung mit iTrain vornehmen müssen, ist, Ihren Gleisplan in Blöcke zu unterteilen (wie im Vorbildbetrieb). Dann muß iTrain mitgeteilt bekommen, wie die einzelnen Blöcke miteinander verbunden sind (über Weichen) und welche Rückmeldekontakte und Signale mit den jeweiligen Blöcken verbunden sind. Dies reicht schon für einen automatischen Blockstellen-Betrieb aus. Es bedeutet zwar etwas Arbeit, aber anschließend hat man den automatischen Blockstellen-Betrieb griffbereit. Eine Zugfahrt ist dann einfach zu definieren als Reihenfolge der Blöcke mit jeweiligen Wartezeiten in den Blöcken.

Handbetrieb

Sie müssen Ihre Lokomotiven nicht automatisch steuern. Handbetrieb ist möglich mit Maus und Tastatur bei Zugriff auf alle Funktionen der Lokomotiven. Zusatzgeräte sind nicht erforderlich. Die Verwendung einer kabellosen Maus bzw. kabellosen Tastatur kann dabei von Vorteil sein. über die Tastatur kann z.B. über die Zifferntasten 0-9 die Geschwindigkeit eingestellt werden (entsprechend 0-90 km/h; oder bei gleichzeitigem Drücken der Umschalttaste 100-190 km/h).

Weichen nur über rote und grüne Knöpfe umzuschalten, ist nicht besonders ansprechend. Auf Gleiselemente zu klicken, die die tatsächliche Form der Modellbahnanlage wiedergeben, ist da wesentlich anschaulicher. Eine solche Darstellungsform nennt sich Gleisbildstellpult (entsprechend dem großen Vorbild). Werden mehrere Schaltelemente zu einer Fahrstraße zusammen gefaßt, ist es auch möglich, mehrere Weichen und/oder Signale mit einem Klick zu schalten.

Objektbasiert

Auf Ihrer Modellbahnanlage hat jedes digital schaltbare Element eine Nummer oder Adresse. In iTrain bekommen alle Elemente einen Namen. iTrain übernimmt für Sie die Übersetzung dieser anschaulicheren Namen in die digitalen Adressen Ihrer Digitalzentrale(n). Sie können diese Namen in iTrain frei verwenden, da sie unabhängig von der tatsächlichen Verschaltung Ihrer Anlage bleiben. Bei Änderung einer digitalen Adresse auf Ihrer Anlage müssen Sie in iTrain lediglich dem Objekt dieses Elementes diese Änderung mitteilen, alle internen Verknüpfungen dieses Elementes zu Blöcken oder Fahrstraßen bleiben davon unberührt, da der Name des Objektes unverändert bleiben kann. Dies spart Zeit bei der Arbeit mit iTrain.

Lokomotiv-Funktionen bekommen in iTrain ebenfalls Namen, und nicht nur Nummern, an die man sich mühsam erinnern muß. Sie möchten in einem bestimmten Block, dass das Fernlicht eingeschaltet wird von allen Lokomotiven, die dieses unterstützen? Geben Sie der Funktion einen einheitlichen Namen bei diesen Fahrzeugen, und Sie müssen nicht mehr die Fahrstraßen für jede Lokomotive individuell einstellen. iTrain wird dafür sorgen, dass die Lokomotiven sich entsprechend verhalten. Auch neue Fahrzege, die später einmal hinzu kommen. Als Tastaturbefehle für Lokomotiv-Funktionen stehen in iTrain die Buchstaben-Tasten zur Verfügung.

iTrain importiert die Objektdatenbanken aus ECoS® und CS1 und sorgt für eine Abstimmung dieser Daten mit der Digitalzentrale bei Änderungen. Ein Start mit diesen Zentralen ist daher für iTrain-Benutzer einfacher, wenn in der Digitalzentrale die Fahrzeuge und Schaltartikel bereits definiert sind.

Keine Größenbeschränkung

iTrain hat keine Beschränkungen hinsichtlich Größe des Gleisbildstellpultes oder der Anzahl an Lokomotiven, die es steuern kann. Alle Beschränkungen sind abhängig von der angeschlossenen Digitalzentrale. Große Gleisbildstellpulte nehmen nicht wesentlich mehr Prozessorleistung in Anspruch, weil keine Rechenleistung vergeudet wird, indem man alles viele Male pro Sekunde neu berechnet. iTrain ist intern ereignisgesteuert konzipiert, sodass nur Änderungen eine Neuberechnung des betroffenen Anlagenteils auslösen.